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In eigenen Worten

Papa stolz machen: Jugendliche gründen einen Leo Club, um die Hilfsbereitschaft ihres Großvaters zu ehren

Stephanie Foxen 19. Februar 2025

Für die 17-jährige Mia Narciso aus Palos Park, Illinois, war der Club der Lions immer ein Synonym für ihren Großvater Thomas „Tom“ Post. Neben Familie und Football war es für den Mann, den sie Papa nannten, am wichtigsten, anderen zu helfen.

"Er war der netteste Mensch, den ich je getroffen habe", sagte Mia. "Es hat nie eine Rolle gespielt, ob er dich kannte oder nicht. Es ging nie um Gegenleistungen. Das war einfach sein innerstes Wesen.“

Lion Tom Post

Eine leitende Kraft

Mia ist in einem kleinen Vorort südwestlich von Chicago aufgewachsen. Zu ihren frühesten Erinnerungen gehört, dass sie ihren Großvater zu Veranstaltungen des Lions Clubs Palos begleitet hat und bei Hilfsprojekten half. Sie und ihre Familie erinnern sich gern an den Spaß am Candy Day und den Duft der Fichten und Tannen beim Weihnachtsbaumverkauf.

Schon als kleines Kind erkannte Mia die Bedeutung dieser Projekte. Dank dieser prägenden Momente mit den Lions hat sie ein Verantwortungsbewusstsein für ihre Community und darüber hinaus entwickelt. "Ich habe immer alles nach ihren vorbildlichen Hilfeleistungen und Engagement ausgerichtet. Es wurde wirklich zu einer treibenden Kraft“, sagte sie.

Lion Tom und seine Frau Kathleen mit Bella, Mia, Chance und Indy Narcisco

Der Jugend wird heutzutage das Stigma angeheftet, dass wir nicht so sehr in der Community involviert sind. Aber ich denke, dies zeigt, wie sehr wir einen Beitrag leisten wollen, und wenn wir die Gelegenheit dazu haben, werden wir sie nutzen.

Tom engagierte sich besonders für das Lions Sehhilfen-Recycling-Programm, das Brillen für Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sammelt und an diese verteilt. Mia schätzt, dass ihr Großvater in seinen 35 Jahren als Lion Hunderttausende von Brillen transportiert hat, wobei er jede einzelne Brille sorgfältig gereinigt und verpackt hat, bevor er sie zum Recyclingzentrum brachte. Er war bei den Partnern an den vielen Sammelstellen bekannt und beliebt – irgendwie fand er immer Zeit, anzuhalten und mit jedem zu sprechen, dem er begegnete.

Als kleine Kinder genossen Mia und ihre Schwester es, bei diesen Expeditionen mitzufahren. Und als Toms Gesundheit in späteren Jahren nachließ, halfen die Mädchen (die zu diesem Zeitpunkt gerade ihren Führerschein gemacht hatten) gerne hinter dem Steuer. Ihre Mutter Gina Narciso erklärte: „Wir sahen dies als eine Gelegenheit – nicht nur für Mia und Bella, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben – sondern auch, um einen guten Hilfsdienst zu leisten und diese Zeit zu zweit im Auto mit meinem Vater zu verbringen.“

Schon seit Jahren wollten Mia und Bella zusammen mit ihren Brüdern Chance und Indy Lions werden, so wie ihr Opa. "Die Kinder haben mich immer gefragt: 'Wie können wir das machen, was Papa macht?'" Sagte Gina. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie jedoch nicht, welche Möglichkeiten die Organisation für Jugendliche bietet.

Ein dauerhaftes Familienvermächtnis

Nach Toms Tod im November 2023 war die ganze Familie entschlossen, sein Vermächtnis der Hilfsbereitschaft und der Güte weiterzuführen. Im Rahmen der emotionalen Lebensfeier, bei der Tom durch zahlreiche Lions geehrt wurde, wurden Gina und ihre drei Geschwister in den Palos Lions Club aufgenommen.

In diesem Moment war Mia mehr denn je entschlossen, sich zu engagieren. "Als ich sah, wie meine Mutter, mein Onkel und meine Tante als Lions aufgenommen wurden, wollte ich der Community auch etwas zurückgeben, auf das mein Vater stolz sein würde", sagte sie. Mia recherchierte und entdeckte Leo-Clubs, die von örtlichen Lions-Clubs gesponsert werden, und in denen Mitglieder ab 12 Jahren aufgenommen werden.

Die Schülerin mit Auszeichnung machte sich schnell an die Arbeit und gründete den Leo Club von Palos, der seit seiner Gründung im August 2024 schnell auf über 30 Mitglieder (einschließlich Mias Geschwister) in sechs lokalen Schulen angewachsen ist. Mia, die Präsidentin des Clubs ist, erzählt, dass die lokale Presse, die sozialen Medien und die wöchentlichen Treffen in der Bibliothek dazu beigetragen haben, die Idee zu verbreiten.

Aber vor allem führt Mia den frühen Erfolg des Clubs auf dem wichtigen und manchmal übersehenen Wunsch junger Menschen zurück, zu helfen.

"Heutzutage hat die Jugend das Stigma, dass wir uns nicht so stark in die Community einbringen", sagte sie. "Aber ich denke, das zeigt, wie sehr wir unseren Beitrag leisten wollen, und wenn wir die Gelegenheit dazu haben, werden wir sie auch nutzen. Es war so unglaublich, mit diesen Kindern zu interagieren".

Eine strahlende Zukunft

Obwohl der Leo Club von Palos noch in den Kinderschuhen steckt, hat er bereits beeindruckende Fortschritte gemacht — er unterstützt die Projekte des Lions Clubs, der ihn sponsert, und verfolgt gleichzeitig seine eigenen Ziele. Mia schätzt es, wie Leos und Lions zusammenarbeiten und voneinander lernen. Und dieser Respekt beruht auf Gegenseitigkeit.

Leo Club of Palos–Clubamtsträger

"Mia ist eine hervorragende Führungskraft. Sie ist hoch motiviert und hat Mitglieder angeworben, die denselben Sinn für den Hilfsdienst haben“, sagte Herb Schumann, Past President des Clubs und langjähriges Mitglied des Palos Lions Clubs. „Die Gründung eines Community-basierten Leo Clubs mit der Möglichkeit der Mitgliedergewinnung an öffentlichen und privaten Schulen war eine sehr gute Idee. Der Lions Club Palos feiert sein 75-jähriges Bestehen und unsere Zukunft sieht rosig aus".

Mia hat ehrgeizige Ziele — sowohl für ihren Leo Club als auch für ihre Zukunft. Zu den kurzfristigen Plänen des Clubs gehören Technologie-Nachhilfe für ältere Erwachsene, das Sammeln von gebrauchten Sportgeräten für Kinder, die Organisation von Lebensmittel- und Kleidersammlungen und vieles mehr. Mia hofft, mit der Zeit Partnerschaften mit anderen Leo Clubs in der näheren und weiteren Umgebung eingehen zu können, um deren Reichweite und Wirkung zu verstärken.

"Mia war schon immer ein mitfühlendes Kind, das sich sehr um andere Menschen kümmert", sagt Gina "Sie ist gerade dabei, sich selbst zu verwirklichen und sieht sich Colleges an“. Ich glaube, sie erkennt, dass dieser Weg der Interessenvertretung etwas ist, das sie wirklich will. Ich könnte nicht stolzer sein, und ich weiß, dass mein Vater es auch ist“.

Erfahren Sie mehr über Leos unter lionsclubs.org/leos.


Stephanie Foxen schreibt für das LION-Magazin.