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„Kindness Matters - Zuwendung ist wichtig“

Unkraut ausrotten

Annemarie Mannion 01. April 2022
Der Lions Club Lahti Ankkurit aus Finnland konzipierte eine Lösung zum Schutze der Umwelt, mit der gleichzeitig Arbeitsplätze für arbeitswillige junge Menschen geschaffen werden konnten.

Manchmal ist Härte (gegen invasive Pflanzen) sinnvoll.

 

Immer wieder ist lionistische Hilfsbereitschaft ungemein wichtig
Die Gewinner der Kindness-Matters-Auszeichnung 2020/2021 stehen fest. Wir Lions sind der Überzeugung, dass Hilfsbereitschaft nie aus der Mode kommt. Lions und Leos bemühen sich ständig darum, vor Ort und in ihrem Umfeld positive Veränderungen zu bewirken, wobei jedem gemeinnützigen Projekt zugrunde liegt, dass alle gedeihen, wenn ihnen Zuwendung zuteilwird.

Es musste etwas unternommen werden, um junge Menschen zu unterstützen.

Die Kindness Matters-Auszeichnung (KMSA) soll innovative und kreative Hilfsprojekte in einem der globalen Anliegen auszeichnen, die vor Ort positive Veränderungen bewirkt haben.

Ein Preisgewinner, der Lions Club Lahti Ankkurit aus Finnland, konzipierte eine Lösung zum Schutze der Umwelt, mit der gleichzeitig Arbeitsplätze für arbeitswillige junge Menschen geschaffen werden konnten.

Der Erde gedenken
Hilfsbereitschaft von Lions kommt nicht nur anderen Menschen, sondern auch unserer Erde zugute.

Zu den zahlreichen negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Bewohner Finnlands zählten Ferienjobs, die üblicherweise von jungen Menschen während ihrer Semesterpause ausgeübt werden. Anne Vahala, Mitglied des Lions Clubs Lahti Ankkurit, der das Lions Lahti Green City-Projekt sponserte, gab an, durch die Pandemie seien zahlreiche Ferienjobs für junge Leute, die meisten davon bereits im Sommer 2020, abhanden gekommen.

„Sie wurden von COVID schwer getroffen,“ erklärte sie. „Es musste etwas unternommen werden, um junge Menschen zu unterstützen.“ Und sie dachten, in diesem Zusammenhang könne man ja auch etwas für die Umwelt tun.

Der Club rief das Lions Lahti Green City-Projekt ins Leben, um invasive Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. die spanische Nacktschnecke (Arion vulgaris), Lupinen (Lupinus polyphyllus), und das Himalaya-Balsamkraut (Impatiens glanulifera) zu beseitigen.

Das Himalaya-Balsamkraut hat rosafarbene, rote oder weiße Blüten, die zwar schön aussehen, doch in dichten Beständen einheimische Gräser und andere Pflanzen verdrängen.

Die braune bzw. backsteinfarbige spanische Nacktschnecke mit schwarzen Fühlern frisst Blätter, Blüten und Blumenzwiebeln. Außerdem kann sie sich schnell vermehren und stellt für Ökosysteme und andere Schneckenarten eine Bedrohung dar.

Lupinen, die ursprünglich aus den Bergregionen im Westen Nordamerikas stammen, wurden im 19. Jahrhundert als Zierpflanze nach Finnland gebracht. Heutzutage hat sich diese Pflanze mit ihren großen, farbenprächtigen Blüten über Gärten hinaus ausgebreitet und stellt eine Bedrohung für kleinere heimische Pflanzen sowie Schmetterlinge und Nachtfalter dar.

Gemeinsames Wirken
Das Green City-Projekt, das in Lahti, einer Stadt mit etwa 120,000 Einwohnern im Süden Finnlands, stattfand, lockte 152 ehrenamtliche Helfer an, die in insgesamt 2.254 Arbeitsstunden die invasiven Tier- und Pflanzenarten von 17 Hektar stadteigenen Landflächen, einschließlich von Parkanlagen, entlang von Straßen, an Flussufern und von anderen Naturgebieten entfernten.

Der Club arbeitete bei der Ermittlung der Schwerpunktbereiche mit dem Umweltamt der Stadt zusammen. Außerdem erhielten Lions, denen die Überwachung des Projekts zukam, eine kurze Einweisung.

„Wir statteten allen Orten, an denen gebietsfremde Arten entfernt werden sollten, einen Besuch ab,“ erklärte Vahala. „Somit konnte jeder überwachende Lion gebietsfremde Arten identifizieren und war mit der Vorgehensweise und den Einsatzorten vertraut.” Der Club erhielt für das Projekt einen staatlichen Zuschuss, der die Kosten für Werkzeuge, Schulungen und Versicherungsbedarf deckte.

Vahala sagte, den jungen Leuten, die ein Taschengeld und eine Urkunde erhielten, habe das Projekt Spaß gemacht.

„Sie waren für die Unterweisung und die Gelegenheit, etwas für ihre Umwelt zu tun, dankbar,” erklärte sie.

Mehr Nächstenliebe entdecken
Die Siegerclubs waren Vertreter aller konstitutionellen Gebiete und bezeugen den hohen Stellenwert einer Lions- bzw. Leo-Clubmitgliedschaft. Hier gelangen Sie zur vollständigen Gewinnerliste.


Annemarie Mannion ist freiberufliche Schriftstellerin und ehemalige Reporterin der Chicago Tribune; sie berichtet gerne über die gemeinnützige Arbeit von Lions.

Die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) hat verschiedene Auswirkungen auf Gemeinschaften in aller Welt. Um sicherzustellen, dass wir uns engagieren, ohne uns oder andere Risiken auszusetzen, wird empfohlen, dass Lions die Richtlinien der Centers for Disease Control, Weltgesundheitsorganisation und örtlichen Gesundheitsbehörden befolgen. Besuchen Sie auch unsere Webseite Risikofrei helfen, auf der Sie mehr dazu erfahren, wie Sie sich derzeit für Ihre Gemeinschaften engagieren können.