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Channel Post-aux Basques gewinnt einen Kindness Matters Service Award

Humia Samad 05. März 2025

Als Hurrikan Fiona im September 2022 die Westküste von Neufundland traf, wurde der Lions Club Channel Port-aux-Basques sofort aktiv. Obwohl sie zuvor keine Erfahrung mit Katastrophenhilfe bei Ereignissen wie Hurrikans hatten, schlossen sie sich schnell zu einem engagierten Team zusammen und leisteten wichtige Unterstützung und waren eine wichtige Stütze für ihre Community. Im Folgenden finden Sie die Gedanken des Clubs über das Projekt und dessen Auswirkungen:

Hurricane Fiona destruction

F: Was hat Ihren Club zur Organisation des Hilfsprojekts bewegt? Gab es ein bestimmtes Ereignis oder einen Bedarf in Ihrer Community?

A: Der Wirbelsturm Fiona hat die Westküste unserer Provinz verwüstet, viele Menschen obdachlos gemacht und zahllose andere vertrieben. Als Reaktion darauf unterstützte der Lions Club Channel Post-aux Basques 150 bedürftige Familien. Der Club fungierte als Wärmestation für die gesamte Community und bot lebenswichtige Ressourcen wie Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel und alles, was unsere Nachbarn in dieser schwierigen Zeit benötigten.

F: Wer war direkt an dem Projekt beteiligt, und welche Unterstützung erhielt das Projekt von anderen Clubs, Organisationen und Mitgliedern der Community?

A: Wir hatten das Glück, von Lions Clubs aus ganz Kanada Unterstützung in Höhe von 232.000 US-Dollar zu erhalten, zusätzlich zu den grundlegenden Hilfsgütern, die unsere Community im täglichen Leben benötigt. Unsere örtlichen Lions waren unermüdlich im Einsatz und haben 8-10 Wochen lang rund um die Uhr gearbeitet. Die Hilfsbereitschaft war bemerkenswert — Lions aus ganz Kanada und andere Clubs aus unserem Distrikt reisten an, um uns zu unterstützen. Auch unsere örtliche Community leistete einen unglaublichen Einsatz: Freiwillige kamen, um Mahlzeiten zu kochen, Lastwagen zu entladen (darunter eine Gruppe junger Eishockeyspieler, die um 22 Uhr ankamen, um beim Entladen eines mit Hilfsgütern beladenen Lastwagens zu helfen) und bei der Logistik zu helfen. Hilfe kam auch vom Roten Kreuz und verschiedenen Finanzinstituten.

Alle Ressourcen und die Unterstützung wurden von unserem Lions Club koordiniert, wobei President Brad die Lastwagen und die Geschäftsabläufe beaufsichtigte, Lion Edna Sheaves - mit 84 Jahren und über 50 Jahren aktiv Hilfsdienst — Sie leitete das Küchenteam, und Council Chairperson Valerie Clarke beaufsichtigte zusammen mit Rod Beaton die gesamte Aktion. Dies war keine Ein-Mann-Aktion, sondern eine kollektive, von der Community gesteuerte Reaktion, bei der Menschen aus ganz Kanada zusammenkamen, um zu helfen. Als Lions sind wir immer bereit zu helfen, wenn Not am Mann ist, und in dieser Zeit der Krise haben wir den Geist der Hilfsbereitschaft wahrhaftig verkörpert. In Anerkennung unserer Bemühungen besuchte Premierminister Trudeau unseren Club, schüttelte jedem unserer Lions die Hand und dankte ihnen persönlich für ihren selbstlosen Einsatz.

Hurricane Fiona destruction

F: Wie hat Ihr Club schnell Ressourcen mobilisiert, um die Katastrophenhilfe zu unterstützen?

A: Wir haben jede verfügbare Ressource genutzt, um die Nachricht zu verbreiten. Wir nutzten Plattformen wie Facebook, CBC-Radio, CBC Television und andere lokale Sender, die täglich Artikel und Updates veröffentlichten. Als sich die Nachricht verbreitete, häuften sich die Anfragen für Interviews und Filmaufnahmen von der Katastrophenhilfe. Unser Past District Governor trat als Stimme unserer Lions auf und fuhr ein ganzes Jahr lang einmal pro Woche zwei Stunden, um den Distrikt N3 zu vertreten und sicherzustellen, dass unsere Bemühungen gesehen und gehört wurden.

F: Wie hat Ihr Club das Projekt organisiert? Haben Sie Ressourcen von Lions International oder anderen externen Quellen genutzt?

A: Das war neu für unseren Club, aber wir wussten, dass die Menschen in unserer Community unsere Hilfe brauchten. Obwohl wir selbst vertrieben wurden, haben wir nicht gezögert, anderen zu helfen. Unser Fokus war klar: Wie können wir den Menschen um uns herum helfen? Die Not war anders als alles, was wir je gesehen hatten. President Brad brachte es am besten auf den Punkt, als er gebeten wurde, diese Erfahrung zu beschreiben: "Es fühlte sich an wie in einem fiktiven Katastrophenfilm — etwas, das man in einem vom Krieg zerrissenen Land erwarten könnte." Die Verwüstung war nicht zu fassen. Die Wasserversorgung wurde unterbrochen, Häuser wurden vom Meer weggespült, Trümmer lagen überall verstreut und es herrschte Chaos.

Lions aus ganz Kanada haben uns zur Seite gestanden. Wir nutzten jede Ressource, die wir hatten, um so viel Unterstützung wie möglich zu bekommen. Anwohner, Lions Clubs aus unserem Distrikt und den Multidistrikten, Kirchen, Unternehmen aus der ganzen Insel Newfoundland und sogar Speditionsunternehmen kamen zur Hilfe. Wenn etwas benötigt wurde, haben wir einen Weg gefunden, es zu beschaffen.

F: Was war das Ergebnis Ihres Hilfsprojekts? Wie hat sich das Projekt auf die Community ausgewirkt, und hat es die von Ihrem Club erwarteten Ergebnisse erzielt?

A: Unser Lions Club verbrachte fast zwei Jahre — vom Beginn des Hurrikans Fiona am 25. September 2022 bis Juli 2024 — damit, Wege zu finden, den Betroffenen zu helfen. Während dieser Zeit wurde unser Club zu einem wichtigen Bezugspunkt für unsere Community und spielte eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Betroffenen bei der Wiederherstellung nach der Verwüstung. Mit der Zeit lernte unsere lokale Community die enorme Relevanz des Lions Clubs in Krisenzeiten zu schätzen. Wir sind stolz, sagen zu können, dass unsere Bemühungen wirklich etwas bewirkt haben, und unsere Community hat immer wieder ihre Dankbarkeit für die von uns geleistete Hilfe und Unterstützung zum Ausdruck gebracht.

Wenn Sie mehr über die Gewinner des Kindness Matters Service Award 2023-24 erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Webseite.


Humia Samad ist Program Specialist bei Lions Clubs International.