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„Kindness Matters - Zuwendung ist wichtig“

Alle Senior*innen wurden angerufen

Erin Kasdin 13. April 2021

Lions helfen Senior*innen bei Impfungen

 

Als die kleine Gemeinde Barkhamsted, Connecticut (USA) die ersten Impfdosen für Bewohner*innen der Gruppe 75 Jahre oder älter erhielten, war „Town Selectman“ (Bürgermeister) Don Stein klar, dass sie Unterstützung bei der Terminvereinbarung auf der Online-Plattform benötigen würden. Er wusste sofort, an wen er sich wenden musste.

„Wir sind eine kleine Gemeinschaft“, sagte Stein. „Wir sind sehr stark auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Hier kommen Organisationen wie Lions ins Spiel.“

Bild einiger Mitglieder des Lions Clubs Barkhamsted. Der Club engagiert sich lokal seit 1966.

Barkhamsted hat 3.700 Bewohner*innen und alle kennen den Barkhamsted-Lions-Club, der hauptsächlich das örtliche Senior*innen-Zentrum unterstützt, welches komplett von Ehrenamtlichen und der ECAD (Educated Canines Assisting with Disabilities)-Organisation betrieben wird. Um noch gezielter helfen zu können, wurden sogar Clubzweige für jedes Projekt gegründet.

„Um neue Lionsmitglieder zu gewinnen, laden wir Freunde und Bekannte zu Hilfsprojekt-Veranstaltungen ein. Das Event begeistert sie, so dass viele dem Club beitreten“, sagt Dave Roberts, Past-Distrikt-Governor und Präsident des Barkhamsted-Lions-Clubs.

Roberts widmet sich voll und ganz dem Zentrum für Senior*innen. „Wir haben großes Glück, ihn zu haben“, sagt Lucille Delany, die im Februar 83 wurde. Vor COVID-19 sind sie und ihr Mann dienstags zum Essen dorthin gegangen. Einmal im Monat lädt das Zentrum zu einem „Potluck-Dinner“ ein - einem gemeinsamen Essen, zu dem alle etwas mitbringen. „Das waren unsere Sozialkontakte, wissen Sie“, sagt sie. „Wir haben hier sehr viele nette Leute getroffen.“

Als die Pandemie ausbrach, haben Lions versucht, so gut wie möglich zu helfen. Sie holten z. B. Rezepte in der Apotheke ab und brachten sie den Senior*innen. „Zu Beginn der Pandemie gab es sehr viele Senior*innen, die nicht das Haus verlassen wollten“, sagte Stein. „Deshalb haben Lions und die Gemeinde zusammengearbeitet, um die Menschen zu unterstützen.“

Stein wusste, dass er eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer*innen benötigen würde, um Impftermine für Senior*innen online zu buchen. Zuerst riefen sie alle gemeldeten Bewohner*innen über 75 Jahre an.

Die Ehrenamtlichen hatten einen vorgegebenen Text und eine Liste mit Namen von Senior*innen. Um den Mindestabstand einzuhalten, riefen die Helfer*innen von verschiedenen Orten an und hinterließen eine Nachricht, wenn niemand abhob. Die Senior*innen wurden darüber informiert, wie sie Hilfe bekommen könnten.

„Manche Senior*innen waren einsam und freuten sich, mit jemanden zu telefonieren. Selbst wenn sie keine Hilfe bei der Impfterminvereinbarung benötigten“, sagte Roberts. „Eine Seniorin erwähnte, dass ihr Ehemann vor kurzem gestorben sei. Sie wollte dem Lions Club all seine Brillen spenden.“ Nach den Anrufen wurden alle Listen mit Notizen an das Gemeindehaus gefaxt.

Bisher wurden fast 300 Termine vereinbart.

Außerdem haben sich Lions angeboten, einen Fahrdienst zu organisieren. „Viele Senior*innen fahren im Winter nicht gerne selbst oder haben kein Auto“, sagt Roberts.

Delany und ihr Mann sind dankbar, dass es das Senior*innen-Zentrum gibt und freuen sich darauf, wenn es in Zukunft weitere Öffnungen gibt. „Als wir jünger waren, dachten wir, wir warten einfach, bis wir älter sind“, sagte sie. „Wir hielten uns nicht für alt genug, um zu einem Senior*innen-Zentrum zu gehen. Aber jetzt sind wir froh, dass wir uns dazu entschlossen haben.“


Erin Kasdin ist leitende Redakteurin von Lion-Magazin.

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