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Weihnachtsfreude bereiten

Joan Cary Dezember 07, 2018

Am Weihnachtstag, an dem viele Familien freudig zusammenkommen, gibt es auch immer Menschen, die allein sind. Doch in Georgia haben zwei Lions Clubs - die East Cobb Lions und die Marietta Lions - 35 Jahre lang dafür gesorgt, dass niemand alleine bleibt.

Die Clubs liefern jedes Jahr zu Weihnachten Mahlzeiten aus und besuchen die Senioren ihrer Region, die an ihr Haus gebunden sind. Normalerweise erhalten die Senioren täglich eine warme Mahlzeit durch das von der Landkreisverwaltung betriebene „Meals on Wheels“-Programm. Die Angestellten des Landkreises haben jedoch frei, damit sie die Feiertage mit ihren Familien verbringen können. „Niemand wollte an Weihnachten arbeiten", sagt PDG Ray Moore, ein East Cobb Lion.

Dieses Weihnachtswunder ist eigentlich an Thanksgiving vor 35 Jahren entstanden, als die beiden Clubs ein gemeinsames Essen veranstalteten. Sie erkannten, dass der Bedarf entstand. Und sie beschlossen, einzugreifen und zu helfen. Nun ist das Programm so beliebt geworden, dass viele Familien der Gemeinschaft anfragten, ob sie teilnehmen könnten. Ein Mann bringt seine Familie am Weihnachtsmorgen sogar 75 Meilen weit her, um in der Küche zu helfen.

„Den Leuten bringt es so viel Freude", sagt Moore. „Es ist eine gute Möglichkeit, ihren Kindern beizubringen, sich für andere Menschen zu engagieren."

Wir alle möchten sichergehen, dass unser Leben eine Bedeutung hat und sich positiv auf andere Menschen auswirkt.

Lions und zusätzliche Freiwillige arbeiten gemeinsam an der Zubereitung und Lieferung von ungefähr 100 Mahlzeiten - in manchen Jahren mehr und in manchen weniger.

Im November erhält Moore die Namen der hilfsbedürftigen Menschen. Er und seine Frau Liz, ebenfalls East Cobb Lion, sammeln Spenden von Supermärkten in Form von Lebensmittelgutscheinen und kombinieren diese mit den Einnahmen von Lion-Spendensammlungen und privaten Spenden, um die benötigten Lebensmittel zu einem guten Preis einkaufen zu können. Zu jeder Mahlzeit gehören Truthahn und Schinken, kandierte Yamswurzeln, grüne Bohnen, Bratenfüllung und Brötchen sowie eine Geschenktüte mit frischem Obst, Weihnachtssüßigkeiten und Kuchen.

Die Moores kochen am Heiligabend die Bohnen, bevor sie sich mit ihrer eigenen Familie versammeln. Am Weihnachtstag treffen sich die Freiwilligen um 9 Uhr morgens in der Powers Ferry United Methodist Church, um alles andere zuzubereiten und die Mahlzeiten für die Lieferung in Cobb County zu verpacken.

Unter der Aufsicht der Enkelin der Moores versammeln sich Jung und Alt  in festlicher Stimmung um Tische, um die Geschenktüten für das Obst und Dessert zu dekorieren, während Moore Karten verteilt,  die den Freiwilligen bei der Belieferung der Seniorenheime helfen sollen. Wenn die Fahrer losfahren, bleiben die Moores, um aufzuräumen.

Da sie sich schon an Heiligabend mit ihrer Familie feiern, wäre ihr Weihnachtstag ohne dieses Projekt sehr ruhig.  „Meine Frau wäre gezwungen, dazusitzen und mich den ganzen Weihnachtstag lang anzustarren, und das würde mir sehr leidtun, also muss ich mit dem Projekt weitermachen", sagt er lachend. „Wir sind ganz schön müde, wenn alles vorbei ist, aber auch wirklich zufrieden."

Marietta Lions Steve und Nan Hughes und ihre Tochter Amy haben dieses Projekt ebenfalls zu einer Weihnachtstradition gemacht.

„Wir freuen uns alle auf den Weihnachtsmorgen. Es ist eine Verpflichtung, aber irgendwie auch nicht.  Man freut sich darauf, weil man weiß,  dass man den Bedürftigen, die man an diesem besonderen Tag sieht, eine Freude bereiten kann. Die Senioren haben an diesem Tag möglicherweise keinen Kontakt zu anderen, und wir bieten ihnen eine nahrhafte Mahlzeit, die sie sonst nicht bekommen würden“, sagt Steve Hughes.

„Die Leute [in der Kirche] sind aufgeregt. Kinder laufen herum. Es ist nichts Medizinisches. Wir bieten keine Brillen oder Hörgeräte oder Aufklärungsarbeit an, aber wir erfüllen dennoch unsere Aufgabe - zu helfen."

„Wenn man Leute fragt, warum sie Lion sind, beinhalten ihre Antworten all das, was Lions tun", sagt Moore. „Aber der wahre Grund, aus dem man Lion ist, ist der, dass man sich selbst gut fühlt, wenn man anderen hilft. Wir alle möchten sichergehen, dass unser Leben eine Bedeutung hat und sich positiv auf andere Menschen auswirkt. Was wir bei diesem Projekt tun, gibt uns Bestätigung.  Es ist harte Arbeit, aber es fühlt sich gut an. Es ist Weihnachten."

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Joan Cary ist die stellvertretende Chefredakteurin des LION-Magazins.