Hier kommen die Lions ins Spiel
Für Verletzungen aufgrund kaputter Gehwege kamen auf die Stadt Honolulu bereits Schmerzensgeldklagen in Millionenhöhe zu. Um zu verhindern, dass Müll über das Abwasser in den Ozean gelangt, wurden sämtliche Gullys der Stadt per Hand mit Aufdrucken schabloniert. Lions in Hawaii beteiligten sich an praktischen Hilfseinsätzen. Im Rahmen des Projekts „Sichere Gehwege“ besserten sie Gehwege an stark frequentierten Orten der Stadt aus, wodurch sie deren Haltbarkeit um etwa fünf Jahre verlängern konnten. Um zu verhindern, dass über die Gullys Unrat entsorgt wird, der dann in den Ozean gelangen würde, versahen sie alle Gullys der Stadt mit dem Aufdruck „Keinen Müll hinein“. Darüber hinaus führten sie Müllsammlungen und Graffiti-Säuberungen durch.
Zusammenarbeit mit der Gemeinde
„Uns Regierenden ist klar geworden, dass Partnerschaften zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor von großem Vorteil sind – insbesondere in Zeiten knapper Kassen“, so Pete Carlisle, der Bürgermeister von Honolulu. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Honolulu wird ermittelt, welcher Bedarf an Umweltschutz- bzw. Instandhaltungsmaßnahmen besteht. Diese werden dann von Lions in Form von Freiwilligeneinsätzen ausgeführt – zum Vorteil der Gemeinde und des Steuerzahlers. So konnten dank des Projekts „Sichere Gehwege“ beispielsweise tausende von Dollar pro Stadtblock eingespart werden. Carlisle sagt: „Gemeinsam mit den Lions können wir mehr bewältigen“.
Kurzüberblick
Lions-Umweltprojekte zählen zu den fünf wichtigsten Bereichen der Hilfsdienste von Clubs weltweit. Im Geschäftsjahr 2011/12 wurden durch Lions mehr als 15 Millionen Bäume gepflanzt. Weitere umweltbezogene Projekte umfassten Recyclingmaßnahmen, öffentliche Bildungsprojekte sowie Aufräumaktionen. Lions engagieren sich für den Schutz und den Erhalt der Umwelt.





