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Eine Chance für Kriegsveteranen und ihre Familien

Für viele Veteranen ist schwer, nach ihrer Rückkehr aus Kriegsgebieten wieder ihren Platz in der Familie zu finden. Für die Wiedereingewöhnung nach einer langen Abwesenheit (oftmals länger als ein Jahr) bedarf es Zeit und Verständnis. Und für viele Veteranen-Familien gibt es keinerlei Anlaufstellen.

Veranstaltungsort: Crosslake (US-Bundesstaat Minnesota)

Hier kommen die Lions ins Spiel

Lions in Minnesota haben die Notwendigkeit erkannt, Veteranen und ihren Familien zu helfen. Um das Projekt „Neue Hoffnung“ ins Leben zu rufen, haben sie mit dem Amt für Angelegenheiten von Veteranen in Minnesota zusammengearbeitet. Im Rahmen dieses Projekts können Kriegsheimkehrer und ihre Familien kostenlose Familienfreizeiten besuchen, bei denen sie Zeit haben, wieder zueinanderzufinden, und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen können.

Die Lions helfen im Camp rund um die Uhr aktiv mit: Sie organisieren, kochen, machen sauber und bieten Kinderbetreuung und machen Beratungsangebote. Derzeit arbeiten die Lions daran, dieses Programm landesweit anzubieten. Schon jetzt steht es allen Kriegsveteranen offen.

Hilfe in Anspruch zu nehmen ist oft der erste Schritt, anderen zu helfen

Staff Sergeant a. D. Mike Mills wurde bei einem Bombenangriff im Irak schwer verletzt und hatte 35 % Verbrennungen am ganzen Körper. Mike und seine Frau kamen zu einer der ersten Familienfreizeiten des Projekts „Neue Hoffnung“ und nahmen dort Hilfsangebote in Anspruch.

„Beim Militär heißt es: Stell dich nicht an und mach weiter. Wenn du Hilfe in Anspruch nimmst, giltst du als Schwächling. Und wenn du selbst um Hilfe bittest, wirst du bei der nächsten Beförderung übergangen. Das ist nicht richtig ... Wir brauchen diese Hilfe“, meint Mike.

Mike und seine Frau sind jetzt auch Lions und gehören dem Beratungsausschuss des Projekts an.
Viele Berater des Amts für Kriegsveteranen wurden ebenfalls Lions, nachdem sie ehrenamtlich in diesem Projekt mitgearbeitet hatten. Aller Berater sind selbst Veteranen, darunter eine diensthabende Majorin, die dem Vorstand des Projekts angehört. Auch sie wurde kürzlich Mitglied bei den Lions.

Kurzüberblick

Bislang haben 150 Veteranen und ihre Familien eine dieser Freizeiten besucht. Zu den Teilnehmern zählten Singles, ebenso wie Paare oder achtköpfige Familien. Das Angebot der Freizeitaktivitäten dort reichte von Wandern, Kanu und Kajak fahren, über Schwimmen, Bogen schießen, Schlitten fahren, Angeln oder Eisangeln bis hin zu Basteln und Kunsthandwerk. Zur Planung und Umsetzung einer jeden Freizeit sind 10 bis 15 Lions nötig.

Tipps und Tools

Bewegen Sie etwas: Helfen Sie Veteranen und ihren Familien

Warum hat sich der Club für dieses Projekt entschieden? »
Lions sind durch diese Arbeit mit den Veteranen verbunden. Lions dienen ihren Kommunen, und Soldaten dienen ihrem Land.
Wie kam die Idee für dieses Projekt zustande? »
In Ferienorten wurden kostenlose Wochenendreisen für Veteranen der Kriege im Irak und in Afghanistan und deren Familien angeboten. Ich dachte, die Lions könnten und sollten noch mehr tun. So kam die Idee auf, die Kriegsheimkehrer, ihre Familien und professionelle Berater in einer Art Familienfreizeit zusammenzubringen.
Haben Sie Unterstützung von anderen Organisationen erhalten? »
Die Initiierung des Projekts „Neue Hoffnung“ wurde vom Amt für Angelegenheiten von Veteranen in Minnesota, von der Amerikanischen Legion, der American Legion Auxiliary und von den Veterans of Foreign Wars unterstützt. 2009 wurde das Projekt „Neue Hoffnung“ auch in den Bundesstaaten Wisconsin und New York übernommen, und in 10 weiteren Bundesstaaten wird derzeit über die Projektaufnahme verhandelt.
Gibt es außerhalb Minnesotas schon ähnliche Projekte? »
Es gibt ähnliche Projekte wie „Neue Hoffnung“, aber unser Eindruck ist, dass wir aufgrund unserer Idee, unserer Beziehungen zu den Veteranenbehörden und der kontinuierlichen Unterstützung von Lions überall in den USA und Kanada in diesem Projektbereich führend sind und sich andere Organisationen an uns orientieren.
Wie finanzieren Sie das Projekt? »
Das Projekt „Neue Hoffnung“ wird aus Mitteln der Lions-Clubs, der Amerikanischen Legion und der Veterans of Foreign Wars finanziert. Wir erhalten außerdem private Spenden und bewerben uns aktiv um Zuschüsse.
Wie können die Lions Veteranen unterstützen? »
Um eine Familienfreizeit im Rahmen des Projekts „Neue Hoffnung“ in Ihrer Nähe zu organisieren oder um Flugmeilen zu spenden, damit dieses Projekt ausgeweitet werden kann, senden Sie eine E-Mail an (info@projectnewhope.net). Wir können für Sie die Verbindung zu den amtlichen Stellen für Veteranenangelegenheiten herstellen und Ihnen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellen. Sie könnten auch Hilfsmaßnahmen für zurückgebliebene Familien der im Ausland diensttuenden Soldaten in Betracht ziehen. Zu wissen, dass jemand da ist, wenn es nötig ist, kann sehr beruhigend sein.
Was war die wichtigste Erkenntnis dabei? »
Im Projekt „Neue Hoffnung“ geht es nicht und die Politik des Krieges. Im Projekt „Neue Hoffnung“ geht es darum, für die da zu sein, die für uns Dienst getan haben. Aber das Kernanliegen des Projekts ist es, Familien zu helfen.
"Die Leute sitzen einfach da und fangen langsam an, sich zu öffnen. Das kann man nicht in einem Büro erreichen. In einem weiß gestrichenen Raum, passiert das einfach nicht."

Bruce Billington,
Pequot Lakes Breezy Point Lions-Club/Gründer des Projekts „Neue Hoffnung“

"Die Leute tauschen sich über ihre Ideen und Gefühle aus. Es ist, als würden sie hier ihre kugelsichere Weste ausziehen. Jeder geht nur so weit, wie er gerade kann, und macht, was ihm in dem Moment gut tut. Nur so kommen wir voran."

Dustin Oosten,
Berater im Projekt „Neue Hoffnung“

"Wenn du vorher an einem Ort voller Krach und Bomben warst, ... das hier ist das totale Gegenteil davon. Dieses Projekt ist wirklich wichtig. Es hilft den Familien, wieder beieinander anzukommen."

Simon Garcia,
Leistete Militärdienst im Irak

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