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Ein irakisches Mädchen erhält das Augenlicht zurück

Während seiner Stationierung im Irak fiel Army Seargant John Kempen ein Mädchen auf, dass nicht reagierte, wenn er ihr und den anderen Kindern Süßigkeiten zuwarf. Das war Zahraa. Kempen nahm sie mit zu seinem Arzt und unterhielt sich mit irakischen Ärzten, die sagten, sie könnten nichts für Zahraa tun. Von ihrem Vater erfuhr Kempen, dass das Mädchen mit einer schmerzhaften Augenkrankheit geboren worden war und dass die Ärzte vor Ort ihr lediglich wenig wirkungsvolle Augentropfen verabreichen konnten.

Veranstaltungsort: Crandon, Wisconsin (USA)

 

Hier kommen die Lions ins Spiel:
Kempen wusste zunächst nicht, an wen er sich wenden sollte, fand dann aber Hilfe bei den Lions, die bekannt sind für ihre weltweiten Bemühungen im Kampf gegen vermeidbare Blindheit. Seine Mutter in Wisconsin nahm Kontakt zum örtlichen Lions-Club auf. Dank einer Zusammenarbeit der Lions of Wisconsin, Lions Club International und Lions in Jordanien konnte Zahraa in die USA fliegen, um dort in der Eye Clinic of Wisconsin untersucht zu werden. Die Ärzte stellten fest, dass Zahraa zwei Hornhauttransplantationen benötigen würde. Daraufhin setzten sich die Lions mit der Lions Eye Bank of Wisconsin und dem Aspirus Wausau Hospital ins Benehmen, wo man sich bereit erklärte das erforderliche Hornhautgewebe und die entsprechenden Operationen zur Verfügung zu stellen. Zahraa wurde zwei Hornhauttransplantationen unterzogen, die beide erfolgreich verliefen.

Das Ergebnis:
„Als Zahraa in den USA ankam, konnte sie kaum das große E auf der Sehtesttafel erkennen. Jetzt kann sie schon die Zeichen in der vierten Zeile erkennen, und ihre Sehkraft wird sich noch weiter verbessern, wenn die Schwellung am Hornhautgewebe zurückgegangen ist“, erklärte Dr. Kevin Flaherty, der Zahraa unentgeltlich operiert hatte. Nach den Operationen wurde Zahraas Sehvermögen kontinuierlich besser. Nach einem ca. zweimonatigen Aufenthalt in den USA konnte Zahraa schließlich wieder in ihre Heimat zurückkehren, wo sie nun zusammen mit den anderen Kindern die Schule besuchen kann. „Sie wird in die Schule gehen. Sie wird mit den anderen Kindern spielen. Sie wird es schaffen. ... Das ist wie ein Wunder“, freute sich Zahraas Großmutter Bushra.

Nebenbei:
Über dieses Projekt wurde in den US-Medien sehr ausführlich berichtet, und es gab landesweite Berichte in „Good Morning America“ und in den „ABC World News“ dazu. Um das Engagement und die Initiative von Sergeant Kempen zu ehren, wurde diesem von LCI-Präsident Al Brandel die internationale Auszeichnung „Order of the Lion“ verliehen.

 

Verwandte Links:

Video über Zahraas Reise ins Licht in LQ ansehen

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Tipps und Tools

Bewegen Sie etwas: Geben Sie einem bedürftigen Menschen das Augenlicht zurück

Wie hat alles angefangen? »
Als sich die Mutter von Sergeant Kempen an uns wandte, haben wir Kontakt zu anderen Lions-Clubs, zum örtlichen Krankenhaus und zu Lions Clubs International aufgenommen, um dieses riesige Unterfangen zu bewältigen.
Wie haben Sie dieses Projekt finanziert? »
Eine Lions-Gastfamilie, Diane und Emil Wasniewski, kümmerte sich während des USA-Aufenthalts um die Unterbringung, Verpflegung und sonstige Versorgung von Zahraa und ihrer Großmutter. Die Lions Eye Bank of Wisconsin und das Aspirus Wausau Hospital spendete das Hornhautgewebe, und Dr. Kevin Flaherty führte in Zusammenarbeit mit der Eye Clinic of Wisconsin die Operationen durch. Lions Clubs International beteiligte sich an den Reisekosten.
Wie sind Zahraa und ihre Großmutter während ihres Aufenthalts in Wisconsin zurechtgekommen? »
Zahraa und ihre Großmutter mussten mit großen Herausforderungen wie z. B. der Sprachbarriere, dem kalten Klima in Wisconsin und dem fremden Essen fertig werden. In der Lions-Gastfamilie lernte Zahraa ein wenig Englisch und verständigte sich darüber hinaus mithilfe von Gesten und Wörterbüchern. Außerdem ging die Gastfamilie mit Zahraa und Bushra warme Kleidung und Lebensmittel kaufen und nahm gemeinsam mit den beiden ihre Mahlzeiten ein.
Was war die wichtigste Erkenntnis dabei? »
Suche dir Gleichgesinnte, um ein Projekt zu verwirklichen. Der Erfolg der Reise von Zahraa in die USA und der Hornhauttransplantationen hat viele Väter, und viele haben mit harter Arbeit und großem Engagements dazu beigetragen. Lions haben sich mit vielen anderen zusammengetan, darunter mit der Lions Eye Bank of Wisconsin, dem Aspirus Wausau Hospital, mit Dr. Flaherty und der Eye Clinic of Wisconsin.
"Die Tatsache, dass Zahraa in die Vereinigten Staaten kommen konnte, wird ihr Leben für immer verändern. Nun hat sie dieselben Möglichkeiten wie andere Kinder, um in ihrem Leben Erfolg zu haben; so wie wir es uns alle für sie gewünscht haben."

John Kempen,
Sergeant, United States Army

"Wir haben uns alle sehr angestrengt, damit das möglich wird. Sergeant Kempen und seine Mutter haben sich an uns gewandt, weil sie wussten: Wenn jemand Zahraa helfen könnte, dann sind es die Lions."

Frank Bocek,
Crandon Lions-Club

"In unserem Netzwerk von Lions-Clubs verbreiten sich Nachrichten schnell. Als die internationalen Amtsträger von den Ereignissen in dieser Kommune erfuhren, war allen klar: Dies ist das Ergebnis von Führungsstärke und intensiver Kooperation von Lions von nah und fern."

Al Brandel,
Präsident 2008/09, Lions Clubs International

© Lions Clubs International       300 W. 22nd Street, Oak Brook, IL 60523-8842

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