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Alecia Dimar
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Wir schenken ein Jahr später Hoffnung in Haiti

Oak Brook, Illinois, USA, 10. Januar 2011 – Sechshundert Familien ziehen dank der Lions Clubs International Foundation (LCIF) und den Lions auf der ganzen Welt in neue Häuser ein. Diese Familien haben am 12. Januar 2010 nach einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,0 alles verloren. Lions gehörten zu den ersten, die Hilfe, Lebensmittel, Wasser und Notunterkünfte bereitstellten. Ein Jahr später helfen die Lions weiterhin in Haiti.

Renande Pierre-Louis und ihre siebenköpfige Familie zogen im Oktober aus ihrem von Lions bereitgestellten Zelt in ein neues provisorisches Haus ein. Die in Zeltstädten der Lions lebenden Familien werden von diesem Projekt profitieren. Sehen Sie sich Fotos dieser Häuser an.

LCIF arbeitet mit HELP, einer deutschen Nichtregierungsorganisation (NGO), zusammen, um Häuser bereitzustellen. HELP leistet seit 30 Jahren humanitäre Hilfe. Die Organisation unterstützt in fast 20 Ländern der Welt Gemeinden aufgrund ihrer Bedürfnisse. HELP unterstützt in Haiti den Wiederaufbau von Häusern für die Erdbebenopfer.

„Die erdbeben- und hurrikansicheren Häuser werden dort gebaut, wo die Familien vor dem Erdbeben lebten“, meinte Pierre-Richard Duchemin des Lions Clubs Port-au-Prince Delmas. „Renande Pierre-Louis, ihr Gatte und ihre sechs Kinder sind die ersten Nutznießer.“

Dies ist das erste Großprojekt, das finanzielle Mittel aus dem Haiti-Erdbebenfonds von LCIF, der insgesamt weltweite Spenden der Lions von über 6,1 Millionen umfasst, nutzt. Insgesamt werden US$2 Millionen zur Unterstützung des Wohnbauprojekts eingesetzt werden. LCIF steuerte US$1,4 Millionen bei, die Lions aus Deutschland stifteten US$696.250 und HELP trägt die administrativen Kosten.

Zur Feststellung von Anspruchsberechtigten haben die Lions und HELP jedes Zeltlager inspiziert, um Personen zu finden, die einen Umzug am dringendsten benötigen. Sobald die Häuser fertiggestellt sind, erhalten die Begünstigten die nötigsten Möbel für ihre Häuser. Darüber hinaus werden Latrinen und andere lebensnotwendige Güter für die Gemeinde bereitgestellt.

Derzeit unterstützen eine begrenzte Zahl von Nichtregierungsorganisationen den provisorischen Wohnungsbau, obwohl ein beachtlicher Bedarf besteht. Die 600 Häuser tragen wesentlich zur Anzahl von provisorischen Häusern in Haiti bei, da bisher erst 5000 gebaut wurden. Dennoch werden nahezu 225.000 benötigt. Das Endziel besteht darin, alle in den Lions-Zelten lebenden Menschen in provisorische Häuser umzusiedeln.

Die Lions und LCIF sind seit dem Erdbeben stark in Haiti vertreten. Innerhalb von Stunden nach dem Erdbeben meldeten sich bei LCIF Menschen aus aller Welt mit einem noch nie dagewesenen Interesse, zu helfen. Die Reaktion der Lions auf den Wiederaufbau von Haiti ist wirklich unglaublich“, meinte Eberhard J. Wirfs, Vorsitzender der Lions Clubs International Foundation. Nach dem Erdbeben leisteten die Lions großzügige Spenden für Katastrophenhilfe und bleiben dem Schenken von Hoffnung auch in Zukunft verpflichtet.

Es wurde sofort ein Großkatastrophenzuschuss in Höhe von US$50.000 gewährt. Lions in der Dominikanischen Republik sammelten Waren und kauften mit LCIF-Mitteln Hilfsgüter, u.a. Medikamente, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. Sehen Sie sich ein Video zu diesen Hilfsaktionen an.

In den Port-au-Prince-Wohngegenden Delmas, Blanchard und Carrefour-Feuille wurden drei Zeltstädte zur Unterbringung der obdachlos gewordenen Menschen errichtet. Nahezu 2.500 Menschen leben weiterhin in diesen Zeltstädten. Die Zeltstädte sind gewissermaßen zu Gemeinden geworden und decken den wesentlichen Bedarf der darin lebenden Menschen. Alle haben einen Markt, auf dem Waren verkauft und gekauft werden, einen Platz für Gottesdienste und eine Klinik für medizinische Versorgung.

Lions-Führungskräfte und LCIF-Personal haben das Gebiet mehrmals besucht, zuletzt im September 2010, um die Ausarbeitung von Langzeitplänen und die Beurteilung der weiterhin bestehenden Bedürfnisse zu unterstützen. Andere Projekte werden derzeit überprüft. Die Lions von Haiti haben außerdem einen Ausschuss mit Lions-Führungskräften für Haiti, die Dominikanische Republik und Nachbarländer gebildet, um die Wiederaufbauarbeiten zu übersehen.

LCIF nutzt die Spenden der Lions durch Zusammenarbeit mit anderen Nichtregierungs-organisationen und Unternehmen, die sich dem Wiederaufbau von Haiti verpflichtet haben. Die Internationale Organisation für Migration versorgte die Lions-Zeltstädte mit Hilfsgütern und leistete Unterstützung. LCIF ist auch eine Partnerschaft mit dem Spediteur Maersk und dem Welternährungsprogramm eingegangen, um von schwedischen Lions gestiftete Zelte und vom Welternährungsprogramm gestiftete Lebensmittel kostenlos an Haiti zu liefern. Die Foundation bespricht auch weiterhin mit anderen Organisationen Partnerschaftsprojekte in Haiti.

LCIF wird dem Wiederaufbau in Haiti auch in Zukunft verpflichtet bleiben. Projekte werden auf lange Sicht implementiert und weitere Projekte werden derzeit geprüft. Ähnlich wie bei vergangenen Katastrophen hoffen die Lions, Häuser und Krankenhäuser wiederaufzubauen, augenärztliche Versorgungssysteme neu einzurichten und Unterstützung für behinderte Menschen zu leisten, u.a. für die durch diese Katastrophe Verletzten.

„Der von den haitianischen Lions gebildete Ausschuss für Hilfsaktionen und Wiederaufbau, der mit allen Lions Clubs in Haiti und mit LCIF zusammenarbeitet, hat einen strategischen Ansatz entwickelt, um unseren Bemühungen und den LCIF-Geldern größere Dimensionen zu verleihen“ meinte Duchemin.

Indem wir den Haitianern neue Hoffnung schenken, können wir ihnen eine bessere Zukunft bieten, wie im Fall von Pierre-Louis und ihrer Familie. LCIF hat sich verpflichtet, diese Hoffnung auch in den kommenden Jahren zu schenken, und dies ist durch die großzügige Unterstützung der internationalen Lions-Familie möglich.

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Die Lions Clubs International Foundation ist der karitative Arm von Lions Clubs International, der weltweit größten Hilfsorganisation mit 1,35 Millionen Mitgliedern in 207 Ländern und geografischen Gebieten. Allein im letzten Jahr wurde 118.050 Katastrophenopfern mit Hilfsaktionen geholfen. LCIF gewährt jährlich nahezu US$2 Millionen für von Lions geleistete Katastrophenhilfe. In einer Studie der Financial Times wurde LCIF als Nummer eins unter den Nichtregierungsorganisationen eingestuft. Spenden Sie unter www.lcif.org/donate.


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