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News Release

Melitta J. Cutright
melitta.cutright@lionsclubs.org
Michelle Blomeke
Michelle.Blomeke@lionsclubs.org
+1 630-468-6817 (bis 23. Juni)

FRIEDENSNOBELPREISTRÄGERIN WIRD AUF DEM INTERNATIONALEN
LIONS-KONGRESS MIT DEM LIONS-HUMANITÄRPREIS GEEHRT

OAK BROOK, Illinois, USA, 1. Juni 2010 – Wangari Maathai, die international bekannte Umweltaktivistin und Gründerin des Green Belt Movement, einer breit aufgestellten Basisbewegung, die sich für die Bekämpfung von Armut und den Schutz der Umwelt einsetzt, erhält den Lions-Humanitärpreis 2010. Maathai, die aus Kenia stammt, wurde im Jahr 2004 für Ihren Einsatz für nachhaltige Entwicklung, Demokratie und Frieden als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihre Initiativen basieren auf einem ganzheitlichen Ansatz, der den Umweltschutz mit dem Kampf für Demokratie, Menschenrechte und insbesondere Frauenrechte verbindet.

Der renommierte Lions-Humanitärpreis wird im Rahmen des 93. internationalen Lions-Kongresses in Sydney an Maathai übergeben, und sie wird am Donnerstag, dem 1. Juli, um 9.00 Uhr im Sydney Entertainment Centre sprechen.

„Wir sind sehr stolz, den Humanitärpreis an Wangari Maathai zu übergeben, die ein herausragendes Vorbild für uns ist“, sagt Eberhard J. Wirfs, Präsident von Lions Clubs International. „Lions-Clubs auf der ganzen Welt identifizieren sich mit ihrem Einsatz für Umweltschutz und Frieden. Die Lions unterstützen gemeinsam mit Professor Maathai die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, zu denen die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Verbesserung der Schulbildung, die Gleichstellung von Frauen, die Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria und HIV/AIDS und der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit zählen.“
Im Rahmen des Lions-Humanitärpreises, der höchsten Auszeichnung innerhalb der Vereinigung, vergibt die Lions Clubs International Foundation einen Zuschuss von 200.000 US-Dollar für die weitere gemeinützige Arbeit. Zu den früheren Empfängern dieses Preises zählen der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, Muhammad Yunus und Mutter Teresa.

Bereits in jungen Jahren erkannte Maathai die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Abholzung in den ländlichen Regionen Kenias. Die von ihr gegründete Aufforstungsbewegung „Green Belt Movement“ setzt sich für diese und andere umweltrelevante, ökonomische und soziale Fragen ein, unterstützt die Pflanzung von Bäumen und kämpft gegen Rodungen. Seit 1977 konnten mit Unterstützung der Bewegung über 40 Millionen Bäume auf Gemeindeland und in Baumschulen gepflanzt werden, wodurch die Versorgung mit Brennholz gesichert und eine Einkommensquelle für Frauen geschaffen wurde, die ihre soziale und ökonomische Situation in den Familien und Gemeinden stärkt.

Maathais Einsatz für den Schutz der Umwelt geht dabei weit über das Pflanzen von Bäumen hinaus. Sie ist eine energische Verfechterin der „Vier Rs“ – Reduce, Reuse, Recycle, Repair (Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln und Reparieren), zu denen sie als fünftes Element den respektvollen Umgang mit Ressourcen hinzufügt. Sie ist aktiv beteiligt am Schutz des Kongobeckens, das neben dem Amazonas als eine der beiden verbleibenden „grünen Lungen“ der Welt gilt. Diese spielen eine entscheidende Rolle bei der Bindung von Treibhausgasen und bei der Freisetzung von Sauerstoff.

Die Bewegung „Green Belt Movement“ hat längst die Grenzen Kenias überschritten und arbeitet mit anderen Initiativen zur Schaffung von Demokratie und Frieden zusammen. Im Jahr 2005 gründete Maathai die Initiavtive „Green Belt Movement International“.

Maathai war eine führende Aktivistin in der erfolgreichen Bewegung zur friedvollen Wiederherstellung der Demokratie in Kenia im Jahr 2002. Von 2002 bis 2007 gehörte sie dem kenianischen Parlament an. Nach ihrer Ausbildung in Kenia und den Vereinigten Staaten erwarb Maathai als erste Frau aus Kenia den Doktortitel an der Universität von Nairobi.

Im Jahr 2009 wurde Wangari Maathai zur Friedensbotschafterin der Vereinten Nationen ernannt. Zu den weiteren Ehrungen, die ihr verliehen wurden, gehören der Nelson Mandela Award for Health & Human Rights in Südafrika, der Jawaharlal Nehru Award for International Understanding in Indien und die Aufnahme in die französische Ehrenlegion.

Mit über 1,35 Millionen Mitgliedern und mehr als 45.000 Clubs in 206 Ländern und Regionen ist Lions Clubs International die weltweit größte gemeinnützige Organisation. Neben dem Kampf gegen vermeidbare Erblindung hat sich die Organisation der gemeinnützigen Arbeit und der Jugendhilfe in der ganzen Welt verschrieben. Weitere Informationen zu Lions Clubs International finden Sie unter www.lionsclubs.org.

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Hinweis für Pressemitarbeiter: Presseausweise erhalten Sie im Kongressbüro, das Sie im Foyer der Ausstellungshalle 1 im Sydney Convention and Exhibition Centre finden. Weitere Informationen zu Kongressveranstaltungen finden Sie auf der Website des Online-Kongresses unter www.lionsclubs.org/GE/common/convention/index.php.

 

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