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Erfolgreiche Umweltschutzprojekte


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Laut dem Hilfsaktivitätenbericht für Lions-Clubs haben Lions in den letzten zehn Jahren mehr als 9 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit für den Umweltschutz geleistet, u. a. im Rahmen von Baumpflanzungsprojekten, Recycling-Aktionen, Bildungsarbeit, Säuberungsaktionen, Gewässerschutz und Projekten zu grünen Technologien sowie Umweltpolitik/Umwelt-Governance

Baumpflanzungsprojekte

  • Gedenkwald ( Dist. 36-O, USA): Die Lions von Oregon legen in Zusammenarbeit mit dem Lion Frank Lockyear einen Vietnam-Gedenkwald an. Im Rahmen des Umweltschutzprojekts mit dem Namen „Sag Ja zu Bäumen“ werden in Gedenken an die in Vietnam gefallenen amerikanischen Soldaten insgesamt 60.000 Bäume gepflanzt – einer für jeden Gefallenen.
  • Internationale Zusammenarbeit bei der Wiederaufforstung ( Dist. J-1, URUGUAY): Die Lions Clubs von Punte del Este und Montevideo Pocitos haben eine gemeinsame lokale Landwirtschaftskommission ins Leben gerufen, um die Pflanzung von 50 Millionen Bäumen zu fördern. Dieser auf der Clubebene formulierte Beitrag zur Aufforstung wurde schließlich zu einem Projekt auf Distriktebene. In der Folge beteiligten sich an dem Lions-Projekt sogar die Distrikt-Governors von Georgia und Florida (USA) mit einer Schenkung von Piniensamen, die den Wachstumsbedingungen in Uruguay entsprechen.
  • Bäume für Afrika (MD 105, ENGLAND): Die Lions im MD 105 finanzierten zusammen mit dem Europa-Forum ein Projekt, in dessen Rahmen von den Partnerclubs in Afrika Bäume gepflanzt werden konnten. Die europäischen Lions finanzierten die Bäume, und die afrikanischen Lions informierten ihre Partner regelmäßig über den Fortschritt der Aktion. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass die Bäume tatsächlich gepflanzt wurden.
  • Gedenkwald der Schüler ( Dist. 324-C2, INDIEN): Der Lions Club von Snehapuri schenkte einer Schule Bäume für ihr Bepflanzungsprojekt. Die Schüler hatten jeweils einen eigenen Baum, den sie regelmäßig wässern mussten. Anhand der an den Setzlingen angebrachten Namensschilder lassen sich die einzelnen Bäume erkennen.

Recycling-Projekte

  • Recyclingzentrum ( Dist. 17-SW, USA): Die Lions der Stadt Stafford im US-Bundesstaat Kansas (ca. 2.000 Einwohner) haben ein Recyclingzentrum eingerichtet, in dem monatlich 4,5 t Abfall aufbereitet werden. Mit der Unterstützung der Stadtväter, des Stadtbauamts und anderer engagierter Parteien konnten die Lions ein leer stehendes Gebäude zum Recyclingzentrum umwandeln und mit einem lokalen Müllabfuhrunternehmen vereinbaren, dass Aluminium, Plastik, Papier und Glas getrennt werden. Da für dieses Zentrum kein gesondertes Personal eingestellt wurde, wird das Gebäude täglich durch die Polizei geöffnet und geschlossen.
  • Wiederverwendbare Trinkbecher ( Dist. 111-SM, DEUTSCHLAND): Der Lions Club von Bad Wimpfen setzte auf einem Weihnachtsmarkt das Konzept durch, wiederverwendbare Trinkbecher zu nutzen. Dafür wurde dem Club vom Bürgermeister ein Umweltzertifikat verliehen.
  • Verbesserung der Müllentsorgung ( Dist. 310-B, THAILAND): Viele Restaurants, Schulen und Privathaushalte schütten ihre Küchenabfälle einfach in die Wasserkanäle. Das im Küchenmüll enthaltene Fett härtet aus und verstopft dann entweder die Rohrsysteme oder wird in das öffentliche Abwassersystem gedrückt. Um das Problem zu lösen, entwarfen die Lions eine einfache Methode, mit der das Fett gefiltert und aufgefangen werden kann. Später wird es als Dünger unter Bäumen vergraben oder in der Sonne zu einer kohleartigen Substanz getrocknet.

Umweltbildungsprojekte

  • Lärmbelästigung ( MD A, KANADA): Die kanadischen Clubs fassten statistische Daten zu den Auswirkungen von Lärmbelästigung zusammen und erstellten daraus einen Bericht, der Clubs anderer Länder, die sich mit dem Thema Lärmbelästigung befassen wollen, als Vorlage dienen kann.
  • Ein Programm mit mehreren Aspekten ( MD 103, FRANKREICH): Es gab mehrere Projekte zu verschiedenen Aspekten des Umweltschutzes, u. a. ein Recyclingprogramm, ein Baumpflanzungsprogramm, die Säuberung eines Naturwanderwegs und Maßnahmen zum Schutz einer Raubvogelart. Darüber hinaus reinigten Lions religiöse Bauwerke und Kulturdenkmäler von den Spuren der Luftverschmutzung und veranstalteten Seminare auf Distriktebene zum Thema Umweltverbesserung.
  • Rettet den Himalaya ( Dist. 322-B, INDIEN): Durch ein Fahrradrennen wurde große Aufmerksamkeit auf die Umweltkrise gerichtet, die den Himalaya und den Fluss Ganges bedroht.
  • Projekt zur Rettung von Nashörnern ( Dist. 412, SIMBABWE): Der Lions Club von Umfuli organisierte eine Wohltätigkeitsveranstaltung zur Rettung des schwarzen Rhinozerosses. Im Rahmen des erfolgreichen Benefizballs konnten insgesamt 70.000 US-Dollar gesammelt werden. 

Umweltreinigungsprojekte

  • Sauberkeitskampagne auf den Hawaiischen Inseln ( Dist. 50, USA): Der Lions Club von Kihei setzt sich alljährlich für die Reinhaltung, Aufforstung und den Schutz der Umwelt auf der Insel ein.
  • Reinigung des Friedhofs (Dist. 335-A, JAPAN): Der Lions Club von Akashi Futami finanziert alljährlich drei Projekte zur Reinigung von Friedhöfen, bei denen Unkraut und Abfall beseitigt werden.
  • Ausrottung gefährlicher Unkrautpflanzen ( Dist. 323-D, INDIEN): Der Lions Club von Miraj organisierte ein Umweltprojekt, in dessen Rahmen das gesundheitsgefährdende Karottenkraut (Parthenium hysterophorus) gesammelt und vernichtet wurde. Der Club finanzierte Arbeitskräfte, die das Unkraut entfernten.

Gewässerschutzprojekte

  • Sauberes Meerwasser ( Dist. 108-Y, ITALIEN): Der Lions Club von Agrigento entwarf einen auf dem Blue Plan der Vereinten Nationen basierenden Plan zum Schutz des Mittelmeers. Der Club fördert Vorträge und veranstaltet Informationsprogramme zum Schutz des Mittelmeers vor Verschmutzungen. Darüber hinaus veranstaltet er Fundraising-Aktivitäten zur Finanzierung des Programms.
  • Schutz des Ökosystems ( Dist. 111-NB, DEUTSCHLAND): Mithilfe der Lions konnte das Ökosystem eines Flusses durch die Verlegung eines Flussbetts in dem betreffenden Gebiet wiederhergestellt werden.  Außerdem beteiligt sich der Club an der Sanierung des Flusses und eines benachbarten Vogelschutzgebiets.
  • Sauberer Fluss ( Dist. 333-B, JAPAN): Der Lions Club von Utosonomiya säuberte einen lokalen Fluss und siedelte dann wieder Fische in dem Gewässer an.
  • Trinkwasser ( Dist. 411, TANSANIA): Die lokalen Lions Clubs schenkten der Stadt Morogoro ein sicheres Trinkwassersystem. Dies kommt mehr als 1.000 Einwohnern zugute, die nun Zugang zu garantiert sauberem Trinkwasser haben.

Projekte für grüne Technologien

  • Solargespeistes Recyclingzentrum ( Dist. 36-R, USA): Der Lions Club von Eugene-Bethel in Oregon entwickelte in einem Versuch eine Solaranlage, die als Energiequelle für das Recyclingzentrum der Gemeinde eingesetzt werden soll.
  • Elektroauto ( Dist. 103-IP, FRANKREICH): Der Lion Michel Baury, Vorsitzender des Nationalen Umweltschutzkomitees, arbeitete an der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs. Beim Bau des umweltfreundlichen Autos arbeitete er zusammen mit der Stadt Paris, dem UNEP (Umweltschutzprogramm der Vereinten Nationen), dem Komitee für das Europäische Jahr der Umwelt und dem Versorgungsunternehmen Electricité de France. 1990 nahm er mit seinem Wagen am Grand Prix der Internationalen Formel E in Touquet und ein Jahr später am Grand Prix in Vincennes teil.

Umweltpolitik/Umwelt-Governance

  • Internationales Gericht für den Schutz des Mittelmeers ( Gesamtdistrikt 108, ITALIEN): Die Lions schufen ein internationales Gericht zum Schutz ihrer Wasserquelle. Das Gericht, dem 18 Mitgliedsstaaten angehören, hat seinen Sitz in Rom. Zu seinem Aufgabenbereich gehören Beschlüsse bei Übertretungen, durch die u. a. das ökologische Gleichgewicht gestört oder das Leben der Einwohner beeinträchtigt wird. Die Urteile, Schiedssprüche und Erklärungen werden nach geltendem internationalen Recht formuliert und den Verursachern einer Meeresverschmutzung übermittelt.
  • Verbesserungsvorschläge ( Dist. B-9, MEXIKO): Der Distrikt setzte sich dafür ein, in der Region eine behördliche Kontrolle der Qualität von Luft, Land und Wasser einzuführen. Die Lions schlugen Emissionskontrollen und eine strengere Kontrolle bei der Nutzung von Deponien vor Darüber hinaus setzten sie sich für eine Erneuerung des Abwassersystems ein, um auf diese Weise die Kontaminierung des Kanalsystems zu verhindern und das Wasser gleichzeitig wirksam zu recyceln.

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