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US-amerikanische Erwachsene mit Diabetes haben mehr Angst vor Erblindung oder Sehkraftverlust als vor einem vorzeitigen Tod: Viele Teilnehmer an der internationalen Diabetesumfrage sorgten sich um ihre Lebensqualität.

OAK BROOK, ILLINOIS (USA), und CAPE TOWN, SÜDAFRIKA -- 6. DEZEMBER 2006
- Laut der US-amerikanischen Ergebnisse einer in sieben Ländern durchgeführten Umfrage, die heute auf dem 19. Diabeteskongress der International Diabetes Foundation in Cape Town, Südafrika, vorgestellt wurden, haben US-Amerikaner mit Diabetes mehr Angst vor Sehkraftverlust oder Erblindung als vor einem frühzeitigen Tod. Viele Diabetespatienten haben das Gefühl, dass sie durch Sehkraftverlust oder Erblindung aufgrund von Diabetes vor großen emotionalen Herausforderungen gestellt wurden bzw. gestellt werden würden.

41 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner mit Diabetes gaben den Verlust der Sehkraft - einschließlich großer, nicht durch Brillen oder Kontaktlinsen korrigierbarer Sehfehler bzw. Erblindung - als ihre größte Angst an; nur 16 Prozent der US-amerikanischen Umfrageteilnehmer gaben einen vorzeitigen Tod als größte Sorge an. 

Im Rahmen der von Lions Clubs International und Eli Lilly and Company in Auftrag gegebenen Telefonumfrage wurden 250 erwachsene US-Amerikaner mit Diabetes befragt. Die Umfrage war Teil einer größeren globalen Studie (n=1.458), die die Erfahrungen und das Verständnis für diabetische Folgeerkrankungen der Betroffenen zum Gegenstand hatte. Lions Clubs International hat diese internationale Patientenumfrage zusammen mit Eli Lilly and Company in Auftrag gegeben, um die Initiativen zu Vermeidung diabetischer Retinopathie zu unterstützen. Retinopathie ist eine Augenerkrankung, die zu Sehkraftverlust führen kann.

"Der sorgsame Umgang mit Diabetes ist die Grundvoraussetzung für die Vermeidung von Folgeschäden, wie Sehkraftverlust und Erblindung", sagt Jimmy Ross, Internationaler Präsident von Lions Clubs International. "Diese Umfrage hebt die potenziellen physischen und emotionalen Auswirkungen des Sehkraftverlusts für Menschen mit Diabetes hervor und unterstreicht somit die Bedeutung jährlicher Untersuchungen mit Pupillenerweiterung für Menschen mit dieser Krankheit.""

Diabetes ist in den USA die Hauptursache für Erblindung bei Erwachsenen im arbeitsfähigem Alter. Viele US-amerikanische Erwachsene mit Diabetes, die noch keinen teilweisen oder vollständigen Verlust der Sehkraft erlitten haben, gaben an, Angst zu haben, als Folge von diabetesbedingtem Sehkraftverlust oder Erblindung die Fähigkeit zur Durchführung bestimmter alltäglicher Tätigkeiten zu verlieren, wie z. B. Autofahren (65 Prozent), Lesen (61 Prozent) sowie Hobbys oder andere Interessen (43 Prozent). US-Amerikaner mit Diabetes glauben, dass Erblindung oder Sehkraftverlust emotionale Probleme hervorgerufen hat bzw. hervorrufen würde, einschließlich Frustration (44 Prozent), Depression (34 Prozent) und Verlust der Unabhängigkeit (34 Prozent).

Viele medizinische Studien haben gezeigt, dass Diabetes mit einer Reihe von Folgeerkrankungen verknüpft ist. Fast sieben von zehn erwachsenen US-Amerikanern mit Diabetes (69 %) wissen, dass Diabetes zu Sehkraftverlust und Erblindung führen kann. 60 Prozent kannten Nierenschäden als Folgeerscheinung von Diabetes, aber nur weniger als die Hälfte (49 %) wussten, dass Diabetes auch zu Schlaganfällen führen kann.

Zusätzlich zur US-amerikanischen Umfrage wurden Studien in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Südafrika durchgeführt. Wie in den USA waren die Hauptsorgen der Menschen mit Diabetes in diesen Ländern Erblindung oder Sehkraftverlust, gefolgt von vorzeitigem Tod. Bezüglich der emotionalen Auswirkungen von diabetesbedingtem Sehkraftverlust, haben amerikanische Diabetespatienten, die noch keinen teilweisen oder vollständigen Verlust der Sehkraft erlitten haben, weniger Angst, dass sie nicht mehr ihren Hobbys oder Interessen nachgehen können, als die Teilnehmer aus den anderen sechs Ländern, speziell in Südafrika (USA 43 %, GB 74 %, Spanien 67 %, Italien 69 %, Frankreich 66 %, Deutschland 70 %, Südafrika 89 %).

Lions reagieren
Im Kampf gegen die steigende Rate von Diabeteserkrankungen gründeten Lions und LCIF das Lions-Augengesundheitsprogramm (LEHP). Dieses Programm dient der öffentlichen Aufklärung und unterstützt Gemeinden bei sehkrafterhaltenen Initiativen. LEHP hat zum Ziel, die Öffentlichkeit über die Ursachen vermeidbaren Sehkraftverlusts zu informieren, Augenuntersuchungen mit erweiterten Pupillen für Risikogruppen zu fördern und Menschen über Sehschwäche aufzuklären.

Bei LEHP handelt es sich um eine von SightFirst finanzierte Initiative für die entwickelten Industrienationen. LEHP-Aktivitäten gibt es in den USA, in Japan, Großbritannien und Irland, Kanada, Australien und der Türkei. In den USA ist LEHP inzwischen runderneuert und verbessert worden. Zu den Neuerungen zählen ein neues CD-ROM-Format, ein neues Logo und Design, eine neue LEHP-Website und die Erstellung neuer Dokumentationsmaterialien. Alle, die am Thema Augengesundheit interessiert sind, können an LEHP teilnehmen und dabei helfen, die Augenfürsorge stärker in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Über die Umfrage

Die Telefonumfrage wurde von Harris Interactive(r) vom 21. April bis 30. Mai 2006 im Auftrag von Lions Clubs International und Eli Lilly and Company durchgeführt. Die Teilnehmer repräsentierten einen nationalen Querschnitt der erwachsenen Diabetespatienten (ab 18 Jahre) und setzten sich in den Ländern wie folgt zusammen: USA (n=250), GB (n=200), Spanien (n=204), Italien (n=202), Frankreich (n=201), Deutschland (n=201) und Südafrika (n=200). Die europäischen Daten wurden in jedem Land auf Grundlage von Alter, Geschlecht und Diabetestyp repräsentativ für die volljährige Bevölkerung mit Diabetes ausgewertet. Die Repräsentativität der US-amerikanischen Daten für die volljährige Bevölkerungsgruppe mit Diabetes beruht auf folgenden Kriterien: Region, Alter innerhalb der Geschlechter, Bildung, Einkommen, Rasse/ethnische Minderheit und Diabetestyp. Die südafrikanischen Daten wurden nicht repräsentativ bewertet und können somit nicht auf die gesamte volljährige Bevölkerung mit Diabetes projiziert werden.

Theoretisch kann mit Zufallsstichproben dieser Größe mit 95-prozentiger Sicherheit festgestellt werden, dass die Ergebnisse für die französischen, spanischen, italienischen und deutschen Stichproben einen Stichprobenfehler von plus/minus 7 Prozentpunkten aufweisen und der Stichprobenfehler für die US-amerikanischen und britischen Stichproben plus/minus 8 Prozentpunkte beträgt. Der Stichprobenfehler für Daten, die auf Unterstichproben basieren, kann höher ausfallen und Schwankungen unterliegen. Andere Fehlerquellen werden dabei nicht berücksichtigt.

Über Lions Clubs International
Mit 1,3 Millionen Mitgliedern und fast 45.000 Clubs in 200 Ländern und Regionen ist Lions Clubs International die weltweit größte gemeinnützige Organisation. Zusätzlich zu ihren Bemühungen im Kampf gegen Blindheit hat sich die Organisation der gemeinnützigen Arbeit und der Jugendhilfe in der ganzen Welt verschrieben. Die Lions Clubs International Foundation bietet Lions finanzielle Unterstützung für humanitäre Projekte und hat bisher fast 8.000 Zuschüsse im Gesamtwert von 569 Millionen US-Dollar vergeben. Weitere Informationen über die Lions-SightFirst-Initiativen finden Sie unter www.lcif.org.

Über Eli Lilly and Company
Lilly ist ein führendes innovationsorientiertes Unternehmen, das durch hochmoderne Forschung in eigenen weltweiten Laboren und durch Zusammenarbeit mit angesehenen wissenschaftlichen Organisationen eine große Auswahl an erstklassigen und marktführenden pharmazeutischen Produkten entwickelt. Mit Hauptsitz in Indianapolis, Ind., bietet Lilly - durch Medikamente und Informationen - Lösungen für einige der dringendsten medizinischen Probleme dieser Welt. Weitere Informationen zu Lilly erhalten Sie unter www.lilly.com.

Über Harris Interactive
Harris Interactive ist das zwölftgrößte und -wachstumsstärkste Markforschungsunternehmen in der Welt. Durch forschungsbasierte Analysen und strategische Beratungen ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden, sichere Entscheidungen zu treffen, die zu messbaren und anhaltenden Leistungsverbesserungen führen. Harris Interactive ist allgemein bekannt für die "Harris Poll", eine der am längsten bestehenden unabhängigen Meinungsumfragen, und ist Wegbereiter für Online-Markforschungsmethoden. Das Unternehmen verfügt mit "Harris Poll Online" über die wahrscheinlich weltweit größte Umfrageplattform. Mit Büros in den USA, Europa und Asien, der 100-prozentigen Tochter Novatris in Frankreich und einem globalen Netzwerk unabhängiger Markforschungsunternehmen steht Harris Interactive Kunden weltweit zur Verfügung. Das Dienstleistungsunternehmen HISB bietet seinen Kunden aus der Marktforschungsbranche kombinierte Datenerfassungsmethoden, Forumsentwicklungsdienste und konsolidierte Untersuchungsberatung. Weitere Informationen zu Harris Interactive sind unter www.harrisinteractive.com erhältlich.

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