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LCIF teilt Restbetrag von 2 Millionen US-Dollar zu, damit ist der Gesamtbetrag von 15 Millionen US-Dollar für die Tsunami-Hilfe vergeben
OAK BROOK, Illinois (USA), 15. Januar 2007 - Es ist jetzt zwei Jahre her, dass am 26. Dezember 2004 die Küstengebiete in ganz Südasien von einem Tsunami verwüstet wurden. Trotz vieler Hindernisse hat Lions Clubs International Foundation sein erfolgreiches Wiederaufbau- und Hilfsprogramm fortgeführt.
Sofort nach der Katastrophe mobilisierte Lions Clubs International Foundation (LCIF) fast 15 Millionen US-Dollar für die Opfer des Tsunamis in Südasien. Durch diese finanziellen Mittel sind Lions in der Lage, in Sri Lanka, Indonesien, Thailand und Indien Häuser, Krankenhäuser, Schulen und Waisenhäuser trotz politischen Unruhen, Bürgerkriegen und behördlicher Bürokratie zu bauen.
In nur zwei Jahren hat LCIF den Gesamtbetrag von 15 Millionen US-Dollar für Tsunami-Hilfsmaßnahmen zuteilen können. Jeder Penny dieses Betrags floss direkt in Zuschüsse für Lions in Südasien, die alle Schritte der Hilfsaktionen überwachten und LCIF zu den Bedürfnissen in den betroffenen Gebieten berieten. In der Region gibt es 160.000 Lions-Mitglieder. Lions und LCIF haben sich zu langfristigen Hilfsmaßnahmen verpflichtet. Das beweisen die weiterhin andauernden Projekte, lange nachdem andere Organisationen die Region bereits verlassen haben.
Lions und LCIF waren in vielen Gebieten die ersten, die Wiederaufbauprojekte abgeschlossen haben, da Lions in vielen Gemeinden zu den Führungspersönlichkeiten gehören und eng mit der Regierung zusammenarbeiten. Insgesamt werden bzw. wurden in Sri Lanka, Thailand, Indonesien und Indien 3.319 Häuser gebaut.
- In Sri Lanka ist der Bau von 1.432 Häusern geplant, und 400 Häuser wurden bereits fertig gestellt. Als Nächstes werden Berufsbildungsprogramme eingeführt, die den vom Tsunami vertriebenen Menschen helfen sollen, finanziell unabhängiger und selbstständiger zu werden.
- In Indonesien haben LCIF und örtliche Lions erfolgreich zwei Lions-Dörfer in der Aceh-Provinz errichtet. Die Dörfer bestehen aus 545 Häusern mit Elektrizität, Dorftoiletten und sechs Wasserbrunnen. Zu neuen Projekten in Indonesien gehören Aktivitäten für den wirtschaftlichen Wiederaufbau in den Lions-Dörfern und weitere Wohnhäuser für Tsunami-Opfer.
- In Thailand wurden 195 Wohnhäuser in zwei Lions-Dörfern auf zwei separaten Inseln fertig gestellt, und es wurde mit dem Bau von Kliniken, Waisenhäusern und Wassertürmen begonnen. Zurzeit wird an einem neuen wirtschaftlichen Wiederaufbauprogramm für Hunderte von Menschen gearbeitet, deren Existenz vom Meer abhängt. 2007 wird ein neues Berufszentrum zum Wiederaufbau der Fischerei in dem Gebiet fertig gestellt.
- In Indien errichten Lions Wohnhäuser, kommunale Rehabilitationszentren, Einrichtungen für die Trinkwasserversorgung, Gesundheitszentren, Schulen und ein Waisenhaus.
"Ich habe mit meinen eigenen Augen die Verwüstungen gesehen, die der Tsunami in Sri Lanka, Indien, Thailand und Indonesien hinterlassen hat, und jetzt kann ich mich auch mit meinen eigenen Augen vom Wiederaufbau überzeugen", sagte Lions Clubs International-Präsident Jimmy Ross. "Die Lions in Südasien haben dabei geholfen, das Leben vieler Menschen wieder in geordnete Bahnen zu lenken und haben Tausenden von Menschen Hoffnung gegeben."
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