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Nicole Brown
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Erhebliche Fortschritte bei der Bekämpfung der Flussblindheit und bei der Gemeindearbeit
OAK BROOK, Illinois (USA), 27. September 2007 – Die Gruppe der nicht staatlichen Entwicklungsorganisationen zur Bekämpfung von Onchozerkose (Flussblindheit) hat bei ihrem regelmäßigem Treffen im Hauptsitz des African Programme for Onchocerciasis Control (APOC) auf die enormen Fortschritte bei der Bekämpfung der Krankheit hingewiesen. Das hat nicht nur zu symptomatischen Erleichterungen bei über 60 Millionen Menschen weltweit geführt, sondern auch zu Fortschritten bei der Arzneimittelverteilung und Gemeindeentwicklung. Dass die Betreuung dieser Gesundheitsprogramme durch die Gemeinden selber erfolgt, hat viele andere Entwicklungen in einigen der entlegensten Gebieten der Erde, einschließlich von Kriegsgebieten, inspiriert. Dieser Erfolg wurde durch eine beispiellose Spende von Mectizan (Ivermectin) von Merck & Co., Inc. ermöglicht – das Unternehmen stellt so viel und so lange Mectizan wie nötig zur Verfügung.
Innerhalb der APOC-Partnerschaft wurden 2006 in Afrika über 62 Millionen Menschen durch nationale nicht staatliche Programme behandelt. Diese Behandlungen werden sogar in ehemaligen oder derzeitigen Krisengebieten durchgeführt, wie die Elfenbeinküste, die Demokratische Republik Kongo, Sierra Leone und der Sudan.
In Lateinamerika konnte ein so großer Erfolg verzeichnet werden, dass in einigen Gebieten keine Behandlungen mehr erforderlich sind. Auch wenn noch 430.000 Menschen in sechs lateinamerikanischen Ländern in Behandlung sind, kann man doch davon ausgehen, dass die Krankheit in einigen Jahren in der Region ausgerottet sein wird.
Diese erstaunlichen Entwicklungen wurden durch die starke Unterstützung und Betreuung der Gemeinden möglich, die von den APOC-Partnern gefördert wurden.
Nichtstaatliche Organisationen haben bei der Entwicklung innovativer Herangehensweisen an die Integration der Onchozerkose-Bekämpfung mit anderen Gesundheits- und Entwicklungsaktivitäten eine aktive Rolle übernommen. Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation, sagte in diesem Zusammenhang: „Die Kampagne zur Bekämpfung der Flussblindheit begann als das wohl „höchste“ Programm, das man sich vorstellen kann: Hubschrauber warfen Insektizide von oben ab. In dem Streben nach Nachhaltigkeit werden nun auch Prinzipien der grundlegenden Gesundheitsfürsorge in das Programm aufgenommen.“ Im Rahmen dieses Programms werden jetzt auch andere „vernachlässigte tropische Krankheiten“, wie Bindehautentzündung, Darmwürmer, Bilharziose und Elephantiasis, angegangen.
Die nicht staatliche Entwicklungshilfegruppe hat aktuelle Artikel über eine möglicherweise verstärkte Ivermectin-Resistenz zur Kenntnis genommen.
Dieses Thema ist jedoch noch offen für Interpretation. Die Gruppe unterstützt in diesem Zusammenhang vollkommen die beständigen Bemühungen des Mectizan-Expertenausschusses, von APOC und der WHO-Forschungsabteilung für tropische Krankheiten, diese Ergebnisse näher zu untersuchen. Wie jedoch WHO-Regionaldirektor Dr. Luis Sambo in seiner Rede am 29. August 2007 auf dem Regionalausschuss für Afrika ausdrückte, besteht immer noch ein „hoher Bedarf an Ivermectin-Behandlungen“.
Es gibt immer noch 30 Millionen Menschen, denen das Programm zu Onchozerkose-Bekämpfung helfen kann. Außerdem leiden 500 Millionen Menschen in Afrika unter einer oder mehreren der vernachlässigten tropischen Krankheiten und benötigen Unterstützung, um dem tückischen Kreislauf von Krankheit und Armut entfliehen zu können.
Lions Clubs International Foundation bietet Lions-Distrikten Zuschüsse für groß angelegte humanitäre Projekte, die zu umfangreich sind, als dass sie von den Lions allein finanziert werden könnten. LCIF ist der wohltätige Arm von Lions Clubs International, der größten Hilfsdienstorganisation in der Welt mit 1,3 Millionen Mitgliedern in 200 geografischen Gebieten und Ländern. Die Stiftung ermöglicht Lions, einen noch größeren Beitrag zum Wohl ihrer eigenen Gemeinden und der ganzen Welt zu leisten. LCIF wurde vor Kurzem in einer Studie der Financial Times als die wichtigste Nichtregierungsorganisation eingestuft. Durch LCIF können Lions Leiden und Schmerzen lindern und Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung und Heilung bringen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.lcif.org/.
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Mitglieder der Gruppe
Lions Clubs International Foundation (LCIF): www.lcif.org
Christoffel-Blindenmission (CBM): www.cbmi.org
Helen Keller International (HKI): www.hki.org
Interchurch Medical Assistance (IMA): www.interchurch.org
Light for the World (LW): www.light-for-the-world.org
Mectizan Donation Program (MDP): www.mectizan.org
Mission to Save the Helpless (MITOSATH): www.mitosath.org
Organisation pour la Prévention de la Cécité (OPC)
The Carter Center (CC): www.cartercenter.org
Sight Savers International (SSI): www.sightsavers.org
United Front Against Riverblindness (UFAR): http://riverblindness.org
US Fund for UNICEF: www.unicefusa.org
Charitable Society for Social Welfare (CSSW): www.csswyemen.org
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