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Glaukome
Diabetische Augenerkrankung
Fakten zu Diabetes
Glaukome
Grundsätzlich wird empfohlen, dass sich alle Personen mit einem erhöhten Risiko für Glaukomerkrankungen mindestens alle zwei Jahre einer Augenuntersuchung unterziehen. Laut einer Umfrage von 2007 lassen sich zwei Fünftel aller Amerikaner über 40 Jahre nicht jährlich die Augen untersuchen, obwohl doppelt so viel der Befragten mehr Angst vor Erblindung haben als vor einer Herzkrankheit, die zu frühzeitigem Tod führt.
Unter dem Begriff Glaukom wird eine Gruppe von Augenerkrankungen zusammengefasst, bei denen der Druck im Inneren des Auges unter Umständen erhöht ist. Bei fehlender Behandlung kann dies zu Sehkraftverlust und Erblindung führen. Beim Weitwinkelglaukom, der häufigsten Form der Krankheit, erhöht sich allmählich der normale Flüssigkeitsdruck im Inneren des Auges.
Viele Menschen mit einem Glaukomrisiko sind sich des Erblindungsrisikos überhaupt nicht bewusst. Genau diese Personengruppe müssen die Lions durch das Augengesundheitsprogramm LEHP erreichen. Anhand der folgenden Fragen können Sie Ihr persönliches „Risiko“ für eine Glaukomerkrankung ermitteln.
Gibt es in Ihrer Familie bereits Fälle von Glaukomerkrankungen?
Glaukomerkrankungen sind vererbbar. Wenn ein Mitglied Ihrer Familie bereits in der Vergangenheit an einem Glaukom erkrankt ist, lassen Sie bitte Ihre Augen untersuchen.
Sind Sie ein Afro-Amerikaner über 40 Jahre?
Studien haben gezeigt, dass Glaukomerkrankungen:
- drei bis vier Mal häufiger bei Afro-Amerikanern auftreten als bei Amerikanern weißer Hautfarbe.
- bei Afro-Amerikanern sechs Mal häufiger zu Erblindung führen als bei Amerikanern weißer Hautfarbe.
- bei Afro-Amerikanern zwischen 45 und 64 Jahren 15 Mal häufiger zu Erblindung führen als bei Amerikanern weißer Hautfarbe und gleichen Alters.
Befinden Sie sich im Rentenalter?
Jeder über 60 Jahre hat ein erhöhtes Risiko, an einem Glaukom zu erkranken.
Lassen Sie sich regelmäßig medizinisch untersuchen?
Bei Personen, die sich nicht regelmäßig medizinisch untersuchen lassen, ist das Risiko, die Anfänge einer Glaukomerkrankung zu übersehen, höher. Ohne eine zweijährliche Augenuntersuchung mit Pupillenerweiterung könnten unklare Symptome zu lange unbeachtet bleiben, sodass die Krankheit bei Erkennung bereits ein ernstes Stadium erreicht hat. In vielen Fällen gibt es im Frühstadium der Krankheit gar keine wirklichen Symptome.
Wenn Sie eine der oben genannten Fragen mit Ja beantwortet haben, tragen Sie ein „Risiko“ einer Glaukomerkrankung und sollten mindestens alle zwei Jahre bei Ihrem persönlichen Augenarzt eine Augenuntersuchung mit Pupillenerweiterung durchführen lassen.
Bei Glaukomerkrankungen gibt es keine Anfangssymptome. Die Sehkraft bleibt unverändert, und es gibt keine Schmerzen. Bei fortschreitender Krankheit bemerken Personen mit einem Glaukom eventuell ein allmähliches Nachlassen ihrer Sehkraft. Das heißt, Objekte direkt vor ihnen werden noch deutlich erkannt, Objekte an den Seiten können jedoch bereits übersehen werden. Bei weiterem Fortschreiten der Krankheit wird das Sehfeld immer enger bis zur vollständigen Erblindung. Erkannt werden kann die Krankheit nur durch regelmäßige Augenuntersuchungen mit Pupillenerweiterung.
Wenn eine Glaukomerkrankung rechtzeitig diagnostiziert und behandelt wird, kann sie in der Regel eingedämmt werden, bevor ein schwerer Sehkraftverlust eintritt. Es wird empfohlen, dass sich alle Risikopersonen mindestens alle zwei Jahre einer Augenuntersuchung unterziehen.
Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, laden Sie die Broschüre „Wissenswertes über Glaukome“ herunter.
Diabetische Augenerkrankung
Es wird empfohlen, dass sich Personen mit einem erhöhten Risiko einer diabetischen Augenerkrankung mindestens einmal im Jahr einer Augenuntersuchung mit Pupillenerweiterung unterziehen. Als diabetische Augenerkrankungen wird eine Gruppe von Augenleiden bezeichnet, die Personen mit Diabetes als Folge dieser Krankheit erleiden können.
Zu diabetischen Augenerkrankungen gehören beispielsweise:
- Diabetische Retinopathie: Schäden an den Blutgefäßen in der Netzhaut. Diabetische Retinopathie ist die Hauptursache für die Erblindung amerikanischer Erwachsener.
- Katarakt*: eine Trübung der Augenlinse.
- Glaukom*: Erhöhung des Flüssigkeitsdrucks im Inneren des Auges, die zu einer Schädigung des Sehnervs und Sehkraftverlust führt.
*Von Katarakt- und Glaukomerkrankungen sind auch viele Menschen betroffen, die nicht unter Diabetes leiden.
Viele Menschen mit erhöhtem Risiko einer diabetischen Augenerkrankung sind sich ihres Erblindungsrisikos überhaupt nicht bewusst. Genau diese Personen möchten die Lions mit ihren sehkrafterhaltenden Informationen erreichen. Anhand der folgenden Fragen können Sie Ihr persönliches „Risiko“ für eine diabetische Augenerkrankung ermitteln.
Sind Sie Diabetiker/in?
Je länger eine Person unter Diabetes leidet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie an diabetischer Retinopathie erkrankt. Fast die Hälfte aller Personen mit Diabetes entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Form diabetischer Retinopathie.
Sind Sie Afro-Amerikaner, Hispano-Amerikaner oder amerikanischer Ureinwohner?
In den USA erkranken Afro-Amerikaner 1,6 Mal häufiger, Hispano-Amerikaner zwei Mal häufiger und amerikanische Ureinwohner 2,7 Mal häufiger an Diabetes.
Befinden Sie sich im Rentenalter?
Über die Hälfte aller Diabetesfälle treten bei Personen über 60 Jahren auf.
Lassen Sie sich regelmäßig medizinisch untersuchen?
Bei Personen, die sich nicht regelmäßig medizinisch untersuchen lassen, ist das Risiko, die Anfänge einer diabetischen Augenerkrankung zu übersehen, höher. Ohne eine jährliche Augenuntersuchung könnten unklare Symptome zu lange unbeachtet bleiben, sodass die Krankheit bei Erkennung bereits ein ernstes Stadium erreicht hat. In vielen Fällen gibt es im Frühstadium der Krankheit gar keine wirklichen Symptome.
Wenn Sie eine der oben genannten Fragen mit Ja beantwortet haben, tragen Sie ein „Risiko“ einer diabetischen Augenerkrankung und sollten mindestens ein Mal im Jahr bei Ihrem persönlichen Augenarzt eine Augenuntersuchung mit Pupillenerweiterung durchführen lassen.
In den frühen Stadien diabetischer Augenerkrankungen sind oft keine Symptome zu merken. Bei Schwellungen im Auge kann eine verschwommene Sicht auftreten. Erkannt werden kann die Krankheit nur durch regelmäßige Augenuntersuchungen mit Pupillenerweiterung. Risikopersonen wird empfohlen, sich mindestens ein Mal im Jahr einer Augenuntersuchung zu unterziehen.
Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, laden Sie die Broschüre Wissenswertes über diabetische Augenerkrankungen herunter.
Fakten zu Diabetes
- Es gibt zwei Hauptformen von Diabetes. Bei der Typ-1-Diabetes muss ein Leben lang täglich Insulin gespritzt werden. Typ-II-Diabetes kann oft durch angepasste Ernährung und Sport reguliert werden.
- Gemessen an der Zahl der jährlichen Todesopfer wird die Diabetes als Todesursache nur noch durch Herzerkrankungen und Krebs übertroffen.
- Diabetes ist die Hauptursache für viele neue Fälle von Erblindung bei Erwachsenen.
- Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, an Typ-II-Diabetes zu erkranken, größer als bei Männern.
- Diabetes kann jedoch nicht nur zu Erblindung führen, sondern auch Nierenerkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Wundbrand mit daraus folgender Beinamputation und andere ernsthafte Erkrankungen verursachen.
- Fast 90 % der Patienten mit Typ-II-Diabetes sind übergewichtig. In vielen Fällen würden die Diabetessymptome verschwinden, wenn die betroffenen Personen abnehmen.
- Typ-II-Diabetes geht mit eher leichten Symptomen einher. Ungefähr 50 % der Personen, die an Typ-II-Diabetes erkranken, sind sich der Krankheit gar nicht bewusst.
- Diabetes verringert die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft und erhöht das Risiko von Geburtsfehlern und die Säuglingssterblichkeit.
- Diabetes ist bei Männern aller Altersgruppen ein Hauptgrund für Impotenz.
- Diabetes wird nicht durch zu viel Süßigkeiten verursacht.
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