In dem kürzlich erschienenen Film „Lincoln“ findet zwischen Präsident Lincoln und dem U.S. Abgeordneten Thaddeus Stevens ein verbaler Schlag-abtausch statt, zwar idealistisch, jedoch mit mangelnder Sachlichkeit. Beide wollen die Sklaverei abschaffen. Doch Lincoln ist davon überzeugt, dass Stevens Dickköpfigkeit nach hinten losgehen wird. Er sagt Stevens unverblümt, dass ein Kompass einem eindeutig den Weg nach Norden weist. Was er einem jedoch nicht zeige, seien die Sümpfe, die dazwischen liegen, und wenn man rücksichtslos nach vorne stürme, werde man in den Sümpfen einsinken und sein Ziel nie erreichen.
Lionsfreunde, wir wissen, wo wir hin wollen, wo wir sein möchten. Wir wollen helfen. Doch um so effektiv wie möglich zu sein, können wir nicht einfach ohne Planung und Vorbereitung nach vorne stürmen. Wir müssen zielgerichtet sein. Wir müssen unseren Weg abstecken. Wir können nicht einfach annehmen, dass unsere Clubs gedeihen, sondern wir müssen sicherstellen, dass dies auch wirklich der Fall ist.
Die vier „Boxenstopps“, die ich den Clubs empfehle, sind eine bewährte Möglichkeit, die Clubs stark zu halten. Analysieren Sie Ihre Bedürfnisse regelmäßig, setzen Sie Ziele und evaluieren Sie Ihre Fortschritte. Ich hoffe, die Clubs werden diesen Prozess sowohl im nächsten Lionsjahr als auch in den darauffolgenden Jahren weiterführen.
Nutzen Sie auch die sozialen Medien. Ich gehöre zugegebenermaßen zu der Generation, von der weithin die Meinung besteht, dass sie in Bezug auf moderne Kommunikation etwas hinter dem Mond lebt. Ich werde zwar vielleicht nie mit meinen Kindern und Enkelkindern mithalten können, doch ich bin der erste internationale Präsident, der seine eigene Facebook Seite hat. Ich habe mich bereits sehr oft und sehr gut mit Lionsfreunden auf Facebook ausgetauscht.
Lions Clubs International hat vor Kurzem Lions bezüglich der Nutzung sozialer Medien befragt: immer mehr Lions nutzen Facebook und Twitter, um sich miteinander auszutauschen, und um ihre Hilfsdienste zu veröffentlichen. Doch wir müssen die Nutzung dieser Kommunikationshilfsmittel steigern. Wir leben in einer digitalen Welt und Lions, die immer stolz darauf waren, Teil ihrer Gemeinden zu sein, müssen sich vollkommen auf jede erdenkliche Art, einschließlich der sozialen Medien, in ihren Gemeinden engagieren. Der Kommunikationsfluss findet heutzutage digital statt und wir müssen uns dem anschließen.
Vor Jahren haben wir uns vielleicht mit unseren Nachbarn vor dem Haus oder im Garten getroffen und Beziehungen zu ihnen aufgebaut. Lassen Sie uns dies auch weiterhin tun. Doch lassen Sie uns auch oft online kommunizieren und Informationen austauschen, um das Band unter den Lionsfreunden zu stärken, und um die weitere Gemeinschaft wissen zu lassen, dass es uns gibt und wie wichtig wir sind. Kommunikation schafft Gemeinschaft. In einer Welt der Hilfsdienste können wir den Umfang und die Reichweite unserer Clubs durch die intensive Nutzung der digitalen Welt ausdehnen.
Wayne A. Madden
Internationaler Präsident von Lions Clubs International
41,000,000
Im Rahmen des Pilotprogramms der Lions-Maserninitiative wurden 41 Millionen Kinder in Äthiopien, Madagaskar, Mali und Nigeria gegen Masern geimpft – die Krankheit ist eine der Hauptursachen für die Erblindung im Kindesalter.